Eine Billion Dollar (Andreas Eschbach)
John Fontanelli arbeitet als Pizza-Kurier und kann von seinem mickrigen Gehalt nichtmal seinen Lebensunterhalt bestreiten. Jede verspätet gelieferte Pizza wird ihm vom Lohn abgezogen und er rutscht langsam immer weiter in den Schuldensumpf. Die Erbschaft die ihm einige italienische Anwälte versprechen kommt wie gerufen. Innerhalb eines Tages wird John vom Pizzafahrer zum reichsten Mann der Welt: eine Billion Dollar wartet auf ihn. Allerdings auch ein Rätsel, denn mit dem Erbe wird ihm auch eine 500 Jahre alte Prophezeiung offenbart und dann ist da noch der geheimnisvolle Unbekannte der immer im richtigen Moment am Telefon ist.
Eschbachs Spezialität sind Geschichten die absurd erscheinen, von ihm aber glaubwürdig mit wahren Begebenheiten gemixt und gut erzählt werden. Das Kunststück gelingt auch hier wieder: obwohl das Buch mit reichlichen 700 Seiten sehr dick ist, legt man es nur ungern zur Seite. Allerdings lebt die Geschichte oftmals davon, dass man als Leser davon träumt, was man selbst wohl mit so viel Geld anfangen würde. Die übrige Story ist unterhaltsam, aber durchschaubar und mit wenig Tiefe.
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