Die Ambler-Warnung (Robert Ludlum)
Hal Ambler, Stab-Boy (=Profikiller) der CIA, findet sich eines Tages in einer geheimen psychatrischen Anstalt wieder. Jahrelang unter Drogen gesetzt, gelingt ihm schließlich die Flucht. Frei ist er damit noch lange nicht: die CIA setzt ein Killerkommando aus ihn an, ein Syndikat will ihn engagieren und ein chinesischer Agent macht Jagd auf ihn. Ambler treibt derweil vor allem eines um: Warum wollte man ihn verschwinden lassen? Und warum existiert er scheinbar in keiner Datenbank der Welt mehr – so als hätte er nie existiert?
Ludlums “Ambler-Warnung” hat deutliche Ähnlichkeit mit der Bourne-Trilogie: Ein Topagent kämpft mit seinem Gedächtnis und ist auf der Flucht vor den eigenen Leuten. Weltbewegendes ist nicht zu erwarten, dass Buch ist einfach spannend und unterhaltsam. Erfrischend wirkt, dass Ludlum das eigene Genre auf die Schippe nimmt wenn er den Bilderbuch-Bürohengst Clay Caston mit gut gefüllter Reiseapotheke mit in die Schlacht schickt.
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